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VfB Germania Halberstadt e.V.

VfB Germania Halberstadt e.V.

VfB Germania Halberstadt e.V.

Der VfB Germania Halberstadt ist mit ca. 1.000 Mitgliedern einer der größten Sportvereine in der Harzregion. In neun Abteilungen, nämlich Volleyball, Leichtathletik, Tischtennis, Judo, Turnen, Cheerleading, Fußball, Reha- und Behindertensport sowie Frauengymnastik trainieren über vierhundert Kinder und Jugendliche. Die Abteilung Fußball ist zahlenmäßig die Größte im Verein für Breitensport.  Hier gilt die Herrenmannschaft, seit sieben Jahren in der Oberliga spielend, das Aushängeschild für den Verein und auch für die Stadt Halberstadt.

Zweihundertzehn Kinder und Jugendliche unter achtzehn Jahren, darunter vier Mädchen, spielen in vierzehn Nachwuchsmannschaften Fußball. Damit sind alle möglichen Altersklassen einfach, doppelt oder sogar dreifach besetzt. Alle ersten Mannschaften spielen in den höchsten Ligen des Bundeslandes Sachsen-Anhalt und haben sich dort seit Jahren mit guten Leistungen und Landes- sowie Vizelandesmeistertiteln etabliert. Germanias Nachwuchsleistungszentrum gilt darüber hinaus als Sprungbrett für diverse Sportschulen des Landes. Im Altersbereich 13/14 trainieren die jungen Fußballer in fünf Einheiten wöchentlich um alle Fassetten im allgemeinsportlichen, fußballspezifischen sowie konditionellen Bereich zu durchlaufen.

www.germaniahalberstadt.de

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Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum (DIZF)

Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum (DIZF)

Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum (DIZF)

Die Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum (DIZF) fördert insbesondere den Aufbau von Netzwerken und den Austausch zwischen Deutschen und Israelis. Ziel ist es, verlässliche Verbindungen der Bürgerinnen und Bürger beider Länder und Multiplikatorennetzwerke für die gemeinsame Gestaltung der Gegenwart und der Zukunft aufzubauen. Gefördert werden innovative und zukunftsorientierte Projekte aus Kultur, Bildung, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien. Im Bewusstsein um die Vergangenheit wird das DIZF besonders solche Projekte unterstützen, die sich in unterschiedlichen Bereichen mit aktuellen Herausforderungen beider Länder beschäftigen. Das Deutsch-Israelische Zukunftsforum ist eine gemeinsame Stiftung der Bundesrepublik Deutschland und des Staates Israel.

www.dizf.de

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Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt mit dem
Berend Lehmann Museum für jüdische Geschichte und Kultur

Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt mit dem Berend Lehmann Museum für jüdische Geschichte und Kultur

Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt mit dem Berend Lehmann Museum für jüdische Geschichte und Kultur

Halberstadt, traditionsreiche Bischofs- und Handelsstadt am Rand des Harzes, gehört zu den Orten in Deutschland, in denen über Jahrhunderte eine große und bedeutende jüdische Gemeinde beheimatet war. Aus ihr gingen berühmte Rabbiner und erfolgreiche Unternehmer hervor.

Das traditionelle jüdische Viertel mit Synagoge, Lehrhaus, Ritualbad und Wohnhäusern befand sich direkt unterhalb des Petershofes, des Bischofspalastes. Die beiden ältesten jüdischen Friedhöfe (17./18 und 19. Jahrhundert) sind erhalten und in wenigen Minuten Fußweg zu erreichen. Zahlreiche bauliche Zeugnisse spiegeln noch heute mehrere Jahrhunderte jüdischer Geschichte.

Die Moses Mendelssohn Akademie mit dem Berend Lehmann Museum ist in einem Gebäudeensemble beheimatet, das ehemals die Jüdische Gemeinde in der Unterstadt repräsentierte. Das ehemalige Rabbinerseminar, die Klaussynagoge im Rosenwinkel, wurde um 1700 eingerichtet. Seit 1998 ist es seiner traditionellen Bestimmung folgend wieder ein Ort des Lernens und des Lehrens sowie der Begegnung und des Austauschs. Es finden Ausstellungen und Veranstaltungen statt. Im Haus stehen Seminarräume und eine Handbibliothek zur Verfügung.

Zu dem Ensemble gehört das Grundstück der 1938/39 zerstörten Barocksynagoge, die umschlossen und verborgen hinter den Häusern der Baken- und der Judenstraße lag. Der Hauptzugang zur Synagoge führte durch den auf der Westseite gelegenen Tordurchgang des Kantorhauses, Bakenstr. 56. Das Mikwenhaus (Ritualbad), Judenstr. 26, befindet sich auf der Ostseite. In ihm ist heute das Berend Lehmann Museum für jüdische Geschichte und Kultur beheimatet.

Das Berend Lehmann Museum ist nach dem Hofjuden Berend Lehmann (1661 – 1730) benannt. Seine Aktivitäten führten zur Blüte der Jüdischen Gemeinde Halberstadt und machten sie zur größten und bedeutendsten Gemeinde in Mitteldeutschland und im norddeutschen Raum. Die Mikwe (Ritualbad) der Jüdischen Gemeinde Halberstadt befindet sich seit ihrer Erbauung im Keller des Fachwerkhauses aus dem 16. Jahrhundert. 1891 wurde die Mikwe großzügig im wilhelminischen Stil ausgestaltet. Aus dieser Zeit sind das Tauchbecken und Reste der Innenausstattung erhalten und behutsam restauriert. Die historische Ausstellung im Mikwenhaus zeigt an der Geschichte der Jüdischen Gemeinde Halberstadt exemplarisch die der Juden in Preußen auf.

Die Moses Mendelssohn Akademie mit dem Berend Lehmann Museum im ehemaligen jüdischen Viertel  in der Halberstädter Unterstadt ermöglicht „Lernen am historischen Ort“. Grundlagen des Judentums, jüdische Geschichte und Kultur können am authentischen Ort vermittelt werden. Interessierten Bürgern und insbesondere Schulen wird ein umfangreiches Programm angeboten.

Weiterführende Informationen zur Arbeit der Moses Mendelssohn Akademie mit dem Berend Lehmann Museum für jüdische Geschichte und Kultur finden Sie unter:

www.moses-mendelssohn-akademie.de

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Grundschule Miriam Lundner, Halberstadt

Grundschule Miriam Lundner

Grundschule Miriam Lundner

Seit 2001 trägt die Schule den Namen des jüdischen Mädchens „Miriam Lundner“, das am 12. April 1942 nach Warschau deportiert wurde. Es kam, so wie auch ihre Eltern und fünf Geschwister, im Konzentrationslager ums Leben. Sie lebten bis zu diesem Zeitpunkt im zur jüdischen Schule gehörenden Wohnhaus, ihr Vater war Direktor dieser Schule. Bis 1988 war dieses Gebäude unsere „alte“ Schule.

Wir haben den Namen gegen das Vergessen gewählt, aber auch für die Zukunft der Kinder.

www.gs-lundner.de